Lernmodule für die
Gruppenprophylaxe
Tagesworkshop
Wissen ist immer ein persönliches, soziales und subjektgebundenes Wissen. Kinder müssen selbst kennen und erforschen und nicht nur fremde Zeugnisse und Beobachtungen darüber. Wissen heißt nicht über etwas viel reden, sondern etwas tun können. Nur über Zahnpflege zu reden ist für Kinder langweilig. Wissen entsteht nur in einem ganzkörperlichen Austausch mit der Welt.
Unsere Erfahrungen in Schulen, Kindergärten und in der Erwachsenenbildung haben bestätigt, daß wir mit einem vernetzten Lernangebot unter Einbeziehung möglichst vieler Sinne selbst aggressive und unmotivierte Kinder zu einem nachhaltigen Lernerfolg führen können. Auch ausländische Kinder lernen auf diesem Wege erstaunlich schnell und gut. Kinder sind hochtourige Lerner, wenn sie ganzkörperlich einbezogen werden.
Lernstrukturen für die Gruppenprophylaxe (9.00 bis 11.00 Uhr
Wissensvermittlung mit allen Sinnen
Methodische Unterrichtskonzepte für Zahnpflege und Ernährung
Sicherheit im Umgang mit wechselnden Altersgruppen
11.00 bis 11.20 Uhr Pause
Schulung von Mimik, Gestik, Stimme (11.20 bis 12.30 Uhr)
Praktische Übungen zur Stimmbildung und Stimmschonung
Bewusstmachung von Körperhaltung und Gesichtsausdruck
Grundlagen für den Umgang mit der Handpuppe
oder alternativ zur Handpuppe:
Der Umgang mit Störenfrieden
12.30 bis 13.30 Uhr Mittagessen / auf Wunsch auch 90 Min. möglich
Lernmodule für Kiga, Schule und Sonderpädagogik (13.30 bis 15.30Uhr)
Zahnkunde
Säureentstehung
Speichel und Fluoride
oder alternativ:
Zahnpflege unterwegs
Inhaltliche und zielgruppenorientierte Schwerpunkte werden vor Ort mit den Teilnehmerinnen noch einmal abgestimmt.
Räumliche Voraussetzungen:
14 Personen ca. 60 qm und bei 24 Personen ca. 100 qm (bitte keine Sporthalle),
3 Tische, Stühle, Teppichboden ideal oder gereinigter Boden und ein Verstärker mit CD Spieler (kann nach Absprache mitgebracht werden).
Ein Pausen-Snack sollte vom Veranstalter gestellt werden. Die Teilnehmer/innen sollten bequeme Kleidung und bequeme Schuhe anziehen und falls kein Teppich vorhanden, bitte eine Decke mitbringen.
Leitung: Karl-Heinz Paul. Seit 1989 künstlerisch und beratend für die Jugendzahnpflege in Deutschland, Schweiz, Österreich, BENELUX und Indien tätig.
Tagesworkshop
Wissen ist immer ein persönliches, soziales und subjektgebundenes Wissen. Kinder müssen selbst kennen und erforschen und nicht nur fremde Zeugnisse und Beobachtungen darüber. Wissen heißt nicht über etwas viel reden, sondern etwas tun können. Nur über Zahnpflege zu reden ist für Kinder langweilig. Wissen entsteht nur in einem ganzkörperlichen Austausch mit der Welt.
Unsere Erfahrungen in Schulen, Kindergärten und in der Erwachsenenbildung haben bestätigt, daß wir mit einem vernetzten Lernangebot unter Einbeziehung möglichst vieler Sinne selbst aggressive und unmotivierte Kinder zu einem nachhaltigen Lernerfolg führen können. Auch ausländische Kinder lernen auf diesem Wege erstaunlich schnell und gut. Kinder sind hochtourige Lerner, wenn sie ganzkörperlich einbezogen werden.
Lernstrukturen für die Gruppenprophylaxe (9.00 bis 11.00 Uhr
Wissensvermittlung mit allen Sinnen
Methodische Unterrichtskonzepte für Zahnpflege und Ernährung
Sicherheit im Umgang mit wechselnden Altersgruppen
11.00 bis 11.20 Uhr Pause
Schulung von Mimik, Gestik, Stimme (11.20 bis 12.30 Uhr)
Praktische Übungen zur Stimmbildung und Stimmschonung
Bewusstmachung von Körperhaltung und Gesichtsausdruck
Grundlagen für den Umgang mit der Handpuppe
oder alternativ zur Handpuppe:
Der Umgang mit Störenfrieden
12.30 bis 13.30 Uhr Mittagessen / auf Wunsch auch 90 Min. möglich
Lernmodule für Kiga, Schule und Sonderpädagogik (13.30 bis 15.30Uhr)
Zahnkunde
Säureentstehung
Speichel und Fluoride
oder alternativ:
Zahnpflege unterwegs
Inhaltliche und zielgruppenorientierte Schwerpunkte werden vor Ort mit den Teilnehmerinnen noch einmal abgestimmt.
Räumliche Voraussetzungen:
14 Personen ca. 60 qm und bei 24 Personen ca. 100 qm (bitte keine Sporthalle),
3 Tische, Stühle, Teppichboden ideal oder gereinigter Boden und ein Verstärker mit CD Spieler (kann nach Absprache mitgebracht werden).
Ein Pausen-Snack sollte vom Veranstalter gestellt werden. Die Teilnehmer/innen sollten bequeme Kleidung und bequeme Schuhe anziehen und falls kein Teppich vorhanden, bitte eine Decke mitbringen.
Leitung: Karl-Heinz Paul. Seit 1989 künstlerisch und beratend für die Jugendzahnpflege in Deutschland, Schweiz, Österreich, BENELUX und Indien tätig.
Grosses Interesse für Lernimpulse zur
Gesundheitsförderung
Der Künstler und Theaterpädagoge Mausini kam auf Einladung der Ideenkiste nach Bitburg.
Mehr als 70 Erzieherinnen, Lehrkräfte und Zahnärzte waren der Einladung des Veranstalters gefolgt, um sich von den richtungsweisenden Lernimpulsen des Künstlers Mausini inspirieren zu lassen. Mausini präsentierte eine Palette wirkungsvoller Lernmodule zur Sprach-, Lese- und Bewegungsförderung für die Gesundheitserziehung. Nach einer kurzen Auflockerungsübung für das Auditorium stellte Mausini, alias Karl-Heinz Paul, einige Regeln für einen aktiven und dennoch disziplinierten Unterrichtsablauf vor.
In einfach verständlichen Worten führte er anschließend in die Zusammenhänge von Motorik, Lernfähigkeit und Zahnpflege ein. Hierbei wurde deutlich, dass eine krumme Haltung oder ein verspannter Nacken sich sowohl auf die Funktionen des Gesamtkörpers als auch auf das Wachstum der Zähne negativ auswirken kann. Bei Kindern, welche sich eine krumme Haltung angewöhnen, entsteht eine Verschiebung des Gebisses und sie müssen eine Spange tragen und ergänzend z.B. Sport betreiben. Erwachsene, die körperlich verspannt sind, beißen nachts die Zähne aufeinander und schaden damit ihrem Gebiss. Auch hier helfen Bewegungs- und Entspannungsübungen. Der Theaterpädagoge vom Bodensee fordert in Kindergarten und Schule zu mehr Bewegung auf, weil dies sowohl den Körper, die Zähne als auch die Konzentrationsfähigkeit fördert.
Hierzu präsentierte Mausini einige praktische Beispiele zum mitmachen, an denen die ZuschauerInnen selbst erleben konnten, wie belebend und wohltuend ein bewegter Unterricht ist. Diese Bewegungsmodule sind auf geschickte Weise mit Rhythmus und Reimen verbunden. Die Kinder setzen somit gleichzeitig ihre Sprechwerkzeuge ein. In dem Text eingearbeitete Informationen zur Mundgesundheit und Ernährung bleiben somit besser in Erinnerung.
Der Künstler machte darauf aufmerksam, dass das Sprechen und die Feinmotorik in direkter Verbindung stehen, weil die Nervenenden in den Fingerspitzen mit dem Sprachzentrum im Gehirn verbunden sind. Hieraus ergibt sich, dass immer dann, wenn Eltern, Lehrkräfte, Zahnärzte oder Pädagogen mit ihren Kinder Sprachspiele üben, auch gleichzeitig die Feinmotorik gefördert wird, welche die Kinder zum Führen der Zahnbürste brauchen. Auf diese Weise lassen sich Zahnpflegetechnik, die Aufgaben der Zähne und Hinweise auf gesunde Ernährungsweise spielerisch und mit ganzheitlichem Erfolg vermitteln.
Im einem weiteren Teil seines Vortrages führte Mausini in die Vorteile eines ruhigen und meditativen Unterrichtes ein. Kinder lieben die Ruhe ebenso wie die Bewegung. Im entspannten Zustand fließt auch bei den Erwachsenen mehr Speichel im Mund, und Speichel, so der Referent, ist nach wissenschaftlichen Maßstäben flüssiger Zahn. Im Speichel sind alle Aufbaustoffe enthalten die der Zahn braucht. In einer eigens hierfür entwickelten Klangmeditation konnten die Zuschauer miterleben, wie wohltuend und lernfördernd auch diese Art des Unterrichtens ist.
Viel Zwischenapplaus erhielt der Referent für seine entwickelten Spiel- und Mitmachlieder zur Einführung der Zahnpflegetechnik, zu den Aufgaben der Zähne, zur gesunden Ernährung und zur Einführung der Buchstaben. Am Schluss hatten die Gäste noch die Möglichkeit Unterrichtsmaterial zu erwerben.
Der Künstler und Theaterpädagoge Mausini kam auf Einladung der Ideenkiste nach Bitburg.
Mehr als 70 Erzieherinnen, Lehrkräfte und Zahnärzte waren der Einladung des Veranstalters gefolgt, um sich von den richtungsweisenden Lernimpulsen des Künstlers Mausini inspirieren zu lassen. Mausini präsentierte eine Palette wirkungsvoller Lernmodule zur Sprach-, Lese- und Bewegungsförderung für die Gesundheitserziehung. Nach einer kurzen Auflockerungsübung für das Auditorium stellte Mausini, alias Karl-Heinz Paul, einige Regeln für einen aktiven und dennoch disziplinierten Unterrichtsablauf vor.
In einfach verständlichen Worten führte er anschließend in die Zusammenhänge von Motorik, Lernfähigkeit und Zahnpflege ein. Hierbei wurde deutlich, dass eine krumme Haltung oder ein verspannter Nacken sich sowohl auf die Funktionen des Gesamtkörpers als auch auf das Wachstum der Zähne negativ auswirken kann. Bei Kindern, welche sich eine krumme Haltung angewöhnen, entsteht eine Verschiebung des Gebisses und sie müssen eine Spange tragen und ergänzend z.B. Sport betreiben. Erwachsene, die körperlich verspannt sind, beißen nachts die Zähne aufeinander und schaden damit ihrem Gebiss. Auch hier helfen Bewegungs- und Entspannungsübungen. Der Theaterpädagoge vom Bodensee fordert in Kindergarten und Schule zu mehr Bewegung auf, weil dies sowohl den Körper, die Zähne als auch die Konzentrationsfähigkeit fördert.
Hierzu präsentierte Mausini einige praktische Beispiele zum mitmachen, an denen die ZuschauerInnen selbst erleben konnten, wie belebend und wohltuend ein bewegter Unterricht ist. Diese Bewegungsmodule sind auf geschickte Weise mit Rhythmus und Reimen verbunden. Die Kinder setzen somit gleichzeitig ihre Sprechwerkzeuge ein. In dem Text eingearbeitete Informationen zur Mundgesundheit und Ernährung bleiben somit besser in Erinnerung.
Der Künstler machte darauf aufmerksam, dass das Sprechen und die Feinmotorik in direkter Verbindung stehen, weil die Nervenenden in den Fingerspitzen mit dem Sprachzentrum im Gehirn verbunden sind. Hieraus ergibt sich, dass immer dann, wenn Eltern, Lehrkräfte, Zahnärzte oder Pädagogen mit ihren Kinder Sprachspiele üben, auch gleichzeitig die Feinmotorik gefördert wird, welche die Kinder zum Führen der Zahnbürste brauchen. Auf diese Weise lassen sich Zahnpflegetechnik, die Aufgaben der Zähne und Hinweise auf gesunde Ernährungsweise spielerisch und mit ganzheitlichem Erfolg vermitteln.
Im einem weiteren Teil seines Vortrages führte Mausini in die Vorteile eines ruhigen und meditativen Unterrichtes ein. Kinder lieben die Ruhe ebenso wie die Bewegung. Im entspannten Zustand fließt auch bei den Erwachsenen mehr Speichel im Mund, und Speichel, so der Referent, ist nach wissenschaftlichen Maßstäben flüssiger Zahn. Im Speichel sind alle Aufbaustoffe enthalten die der Zahn braucht. In einer eigens hierfür entwickelten Klangmeditation konnten die Zuschauer miterleben, wie wohltuend und lernfördernd auch diese Art des Unterrichtens ist.
Viel Zwischenapplaus erhielt der Referent für seine entwickelten Spiel- und Mitmachlieder zur Einführung der Zahnpflegetechnik, zu den Aufgaben der Zähne, zur gesunden Ernährung und zur Einführung der Buchstaben. Am Schluss hatten die Gäste noch die Möglichkeit Unterrichtsmaterial zu erwerben.
Tagesworkshop